Megaprojekte

34 Artikel

Vorsitzende eines Wasserverbands in Mexiko erschossen

Bauernbewegung sieht die Tat im Zusammenhang mit Megaprojekten. Forderung nach Entprivatisierung der Bewässerungsbezirke
Cuautla. Die Interimsvorsitzende des Bewässerungsverbands am Fluss Cuautla (Asurco), Carolina Plascencia Carvajal, ist inmitten eines Streits um die Nutzung der lokalen Wasserquellen in Mexiko erschossen worden. Die Tat ereignete sich am vergangenen Freitag am helllichten Tag... weiter

NGOs und Angehörige in Mexiko fordern Freiheit für fünf Indigene

Seit drei Jahren kämpfen Angehörige um Freilassung. UN bestätigten: Männer sitzen zu Unrecht im Gefängnis. Hoffnung nach Neuwahl der Richter:innen
Tuxtla Gutiérrez. Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Angehörige, das Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba) und das Kollektiv No Estamos Todxs (Wir sind nicht alle) in Tuxtla Gutiérrez die Freilassung der "Fünf von San Juan Cancuc" gefordert. Es handelt... weiter

"Diktatur des Bergbaus" in Argentinien: Der Widerstand von Andalgalá

Gemeinden kämpfen ums Überleben gegen eine übermächtige Allianz aus Politik, Justiz, Wirtschaft und Medien
Ein zwei Kilometer langes und fast einen Kilometer tiefes Loch klafft in der Bergkette von Andalgalá in den argentinischen Anden. 1997 wurde dort La Alumbrera in Betrieb genommen, das erste Bergbauprojekt in Lateinamerika, das Gold, Kupfer und Molybdän in dieser Größenordnung abbaut. Es markiert... weiter

Mexiko: Die Autobahn San Cristóbal – Palenque in Chiapas stößt auf Widerstand

Basisbewegung kritisiert Vorhaben scharf und befürchtet Vertreibung der indigenen Bevölkerung von ihren Ländereien
Ein neues, altes Megaprojekt Im April 2024 kündigte die neu gewählte Regierung des Bundesstaates Chiapas unter Gouverneur Eduardo Ramírez Aguilar (Morena) mit Unterstützung der mexikanischen Bundesregierung die Wiederaufnahme eines Autobahnprojekts unter dem Namen "La Autopista es Nuestra - Ruta... weiter

Indigener Protest gegen Zwangsräumungen und Gewalt in Argentinien

Justiz und Behörden treiben Räumung der Mapuche-Gemeinde Lof Pailako voran
Rawson. Die Mapuche-Community Lof Pailako in Chubut (argentinische Provinz in Patagonien) ist von der Räumung bedroht, nachdem der Richter Guido Otranto diese angeordnet hat. Otranto ist kein Unbekannter. Er hatte auch mit dem Fall von Santiago Maldonado zu tun, der 2017 beim... weiter

"Consulta previa" ‒ Zwischen indigener Selbstbestimmung und technokratischem Projektmanagement

Das Recht auf Konsultation ist zum neuen Eckstein für die Debatten um Ressourcenabbau in Lateinamerika geworden
Die Interpretation dieses Rechts durch die von Megaprojekten betroffenen indigenen Völker unterscheidet sich dabei grundlegend von jener der Konzerne und Regierungen. Überlagert und begleitet wird der Begriff der Konsultation auch von einem in den Raum gestellten Recht auf informierte und vorherige... weiter