Kriminalität

122 Artikel

USA und Ecuador richten Büro des FBI in Quito ein

Absichtserklärung unterzeichnet. Geplante Schwerpunkte sind Drogenhandel, Waffenhandel, Geldwäsche und Korruption. Opposition verweist auf Widersprüche zum Ergebnis der Volksabstimmung
Quito. Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Ecuador in Sicherheitsfragen vertieft sich weiter. Nachdem beide Länder vor zwei Wochen eine neue Militärkooperation vereinbart hatten (amerika21 berichtete), erhält das Andenland nun eine Außenstelle des Federal Bureau of... weiter

Peru: Regierung Boluarte ruft Ausnahmezustand in Lima aus

Die Regierung reagiert auf die Verschlechterung der Sicherheitslage mit kurz- und langfristigen Maßnahmen. Verfassungsmäßige Rechte außer Kraft gesetzt. Aus Parlament und Zivilgesellschaft kommt Kritik
Lima. Nach dem Mord an dem Musiker Paul Flores hat die peruanische Regierung in Lima und der Nachbarstadt Callao am vergangenen Montag den Ausnahmezustand ausgerufen. Er soll 30 Tage gelten. Während dieser Zeit sind verfassungsmäßige Rechte außer Kraft gesetzt. Dazu zählen die... weiter

Mexiko wagt zweite Verhaftung des Sohnes von Drogenboss "El Chapo"

Die Operation forderte 29 Tote und 35 Verletzte. Neben Guzmán wurden 21 weitere Personen festgenommen. Zunächst keine Auslieferung an die USA geplant
Mexiko-Stadt. Drei Jahre nach seiner ersten Festnahme, die nur wenige Stunden anhielt, ist Ovidio Guzmán López in Culiacán erneut verhaftet und in das Gefängnis von Altiplano überführt worden. Der Sohn der Führungsfigur des Sinaloa-Kartells, Joaquín "El Chapo" Guzmán, wurde in... weiter

Chile: In der Angst gefangen

Wie das Thema Verbrechensbekämpfung seit Monaten alles dominiert
Im Zentrum von Santiago steht das mächtige Gebäude der Nationalen Handelskammer. Stacheldraht trennt den hauseigenen Park vom Getümmel der chilenischen Hauptstadt. Kameras und Wachhäuser bewachen jeden Schritt der Passant:innen. Der Prachtbau beherbergte einst die US-amerikanische Botschaft und... weiter

Xiomara Castro ruft den nationalen Sicherheitsnotstand in Honduras aus

Militär soll Bekämpfung organisierter Kriminalität unterstützen. Kritiker warnen vor Machtmissbrauch der Institutionen, die selbst in Verbrechen verwickelt sind
Tegucigalpa. Die linke Regierung unter Präsidentin Xiomara Castro hat am 24. November einen umfassenden Sicherheitsplan im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Honduras vorgestellt. Das Land wird gegenwärtig mit einer steigenden Zahl an Erpressungen und weiteren Formen von... weiter