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Links zum Klimagipfel in Bolivien

Medienkonzerne berichten über angebliche Skandaläußerungen von Evo Morales. Bei uns stehen die Inhalte über den Debatten

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Links zum Klimagipfel in Bolivien
Logo der Klimakonferenz in Bolivien

Cochabamba. Im bolivianischen Cochabamba läuft der internationale Gipfel "über Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde" auf Hochtouren. Die internationale Konferenz wurde nach dem Scheitern der Verhandlungen beim UNO-Treffen zu dem Thema in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen von dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales einberufen.

Bisher haben sich nach Angaben der Veranstalter über 30.000 Teilnehmer registriert, ein Zahl mit der die Veranstalter nicht gerechnet hatten. Und das, obwohl viele europäische Interessenten wegen der Flugverbote nicht nach Bolivien fliegen konnten.

Am Dienstag hatte Evo Morales das Treffen mit einer Rede eröffnet. Am Mittwoch fanden die 17 Arbeitsgruppen statt. Die Internationale Presse berichtete vor allem über seine Warnungen vor gesundheitsschädlichen Produkten wie genveränderte Lebensmittel. Der Verzehr von hormongeschwängerten Hühnchen führe zu hormonellen Veränderungen bei Männern, die ihre Männlichkeit verändern würde. Das interpretieren die Medien so, dass Morales damit die Ursache für Homosexualität beschrieb. Dieser "Skandal" lenkt praktischerweise von dem eigentlichen Thema ab, den Ursachen für den Klimawandel und den Forderungen für den Schutz der Umwelt.

Amerika21.de stellt deswegen eine Auswahl deutschsprachiger Links vor, über die sich unsere Leserinnen und Leser dennoch über den Verlauf des Gipfel, Debatten und Ergebnisse informieren können.

  • Für Attac Deutschland berichtet Nino David Jordan in einem Blog.
  • Tadzio Müller berichtet für Climate Justice Action.
  • Gerhard Dilger berichtet für die "Klimaretter".

Vor der internationalen Ebene:

  • Democracy Now! Berichtet in Englisch von dem Gipfel
  • Eine Lifeberichterstattung in Spanisch gibt es hier.
  • Auch bei dem Microblogging-Dienst Twitter gibt es aktuelle Nachrichten.

Und natürlich wird auch amerika21.de den Klimagipfel in Bolivien eng verfolgen.


Bildquelle: cmpcc.org.bo

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