Kolumbien / Norwegen / Politik

Norwegische Regierungskoalition unterstützt Friedensdialog in Oslo

farc_guerrillas_marching_during_the_caguan_peace_talks_1998-2002.jpg

FARC-Kämpfer während der letzten Friedensgespräche in San Vicente de Caguán
FARC-Kämpfer während der letzten Friedensgespräche in San Vicente de Caguán

Oslo. Die norwegische Regierungskoalition hat die Friedensverhandlungen zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und der kolumbianischen Regierung begrüßt.

Gegenüber dem Radiosender Caracol hat Mona Wernes, Vorsitzende für internationale Beziehungen der norwegischen Sozialistischen Linkspartei, den Respekt Norwegens für den Beginn der Gespräche ausgedrückt. Man wolle den Prozess mit jedweder Hilfe unterstützen, damit beide Dialogparteien eine Einigung erzielen. Eine Beteiligung der Zivilgesellschaft und weiterer Konfliktakteure erklärte Wernes außerdem für wünschenswert um die Dauerhaftigkeit der Lösung zu gewährleisten.

Am Mittwoch haben die Friedensverhandlungen zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung an einem unbekannten Ort in Oslo begonnen. Die norwegische Regierung, die als Vermittler an den Gesprächen teilnimmt, hat sich bislang mit Meinungsäußerungen zum Friedensprozess zurückgehalten, den sie als "komplex, heikel und risikoreich" betrachtet, berichtete die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr