Starkes Wirtschaftswachstum in Ecuador

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Ministerin Jaennette Sánchez
Ministerin Jaennette Sánchez

Quito. Ecuadors Wirtschaftswachstum steht im regionalen Vergleich weiterhin an dritter Stelle. Nach Angaben der Ministerin für Sozialentwicklung, Jeannette Sánchez, ist das Bruttoinlandsprodukt des Landes im Jahr 2011 um 7,8 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Beschäftigten im Privatsektor sei deutlich gestiegen und die Beschäftigungsquote im öffentlichen Sektor sei stabil geblieben. Nach ihren Angaben ist es somit landesweit zu einer sichtbaren Verringerung der Arbeitslosenquote gekommen.

In einem Interview mit dem ecuadorianischen Nachrichtensender El Ciudadano TV nannte Sánchez Armutsbekämpfung und Verbesserung der Arbeitskonditionen als wirtschaftspolitische Priorität. Mittlerweile ging die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung einer Beschäftigung nach. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent im städtischen Raum und 4,2 Prozent auf regionaler Ebene sei dies die niedrigste Quote seit 2007.

Ausschlaggebend für die positive Bilanz seien hohe öffentliche Investitionen. Diese gewährleisteten eine stabile Grundlage, auf der ein dynamischer Privatsektor entstehen könne. Investitionen in Straßenbau und Veränderungen im Energienetz führten langfristig zu niedrigeren Kosten und Zöllen was die Produktivität von Unternehmen verbessern würde, so Sánchez.

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