Venezuela: Regierung sagt wegen Krankheit Chávez´ Gipfeltreffen ab

Havanna/Caracas. Venezuelas Regierung hat ein geplantes Gipfeltreffen zu Gründung der neuen Regionalorganisation CELAC kurzfristig verschoben. Der Schritt wurde mit der noch andauernden Genesung des venezolanischen Präsidenten und Gastgebers Hugo Chávez begründet. Dieser befindet sich seit einer Operation am 10. Juni in Kuba. Die Verschiebung des Gründungstreffens der „Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten“ heizte in venezolanischen Privatmedien erneut die Spekulationen über den Gesundheitszustand des Staatschefs an.

Die CELAC sollte zunächst auf einem Gipfeltreffen auf der venezolanischen Insel Margarita am Dienstag und Mittwoch kommender Woche ins Leben gerufen werden. Nun könnte sich die Konstituierung der Regionalorganisation ohne die USA und Kanada um mehrere Wochen verzögern, verlautbarte in Caracas.

In einer Stellungnahme des Außenministeriums hieß es zudem, die Regierung Venezuelas „bekräftigt ihren Dank an die Staaten Lateinamerikas und der Karibik, die ihre Teilnahme auf höchstem Niveau zugesagt haben“. Ursprünglich sollte die Gründung der CELAC den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Venezuelas über die spanische Kolonialmacht bilden.

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