Venezuela und Ecuador unterzeichnen Kooperationsverträge

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Rafael Correa und Hugo Chávez beim bilateralen Gipfeltreffen in Ecuador
Rafael Correa und Hugo Chávez beim bilateralen Gipfeltreffen in Ecuador

Salinas, Ecuador. Die Präsidenten von Venezuela und Ecuador haben während eines bilateralen Gipfeltreffens in der ecuadorianischen Stadt Salinas 14 neue Kooperationsverträge unterzeichnet und die Zusammenarbeit zwischen den beiden südamerikanischen Staaten damit weiter verstärkt. Hugo Chávez (Venezuela) und Rafael Correa (Ecuador) kamen im Rahmen des inzwischen neunten Präsidialgipfels zwischen beiden Staaten zusammen, informierten Nachrichtenagenturen. Beide Seiten seien darin übereingekommen, die Binnenwirtschaften beider Staaten gemäß den Bedürfnissen gemeinsam auszubauen. Correa bekräftigte indes den Gedanken der Integration Lateinamerikas.

Die nun unterzeichneten Abkommen erstrecken sich auf die Bereiche Produktion, Ausbildung, Wissenschaft, Technologie, Migrationspolitik, Energie- und Landwirtschaft. Unter anderem gründeten Venezuela und Ecuador ein gemeinsames Bauunternehmen, welches im Rahmen des venezolanischen Wohnungsbauprogramms "Gran Misión Vivienda" Sozialwohnungen schaffen soll. Beide Regierungen beschlossen zudem, einen gemeinsamen Entwicklungsfonds in Höhe von umgerechnet 66 Millionen US-Dollar zu schaffen.

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