Bolivien und Deutschland kooperieren bei Wasserversorgung

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Boliviens Ministerin für Umwelt und Wasser, Alexandra Moreira, und der Leiter des Regionalbüros der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Gerd Juntermanns (rechts im Bild) nach Unterzeichnung des Abkommens
Boliviens Ministerin für Umwelt und Wasser, Alexandra Moreira, und der Leiter des Regionalbüros der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Gerd Juntermanns (rechts im Bild) nach Unterzeichnung des Abkommens

La Paz. Die bolivianische Ministerin für Umwelt und Wasser, Alexandra Moreira, und der Leiter des Regionalbüros der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Bolivien und Chile, Gerd Juntermanns, haben ein Abkommen über ein Projekt zur Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Sucre unterzeichnet. Geplant ist die Konstruktion eines Pumpsystems, das bis 2040 rund 425.000 Menschen in der Region mit Wasser versorgen kann.

"Dieses Abkommen stellt eine bestimmte Quantität und Qualität des Wassers im Großraum Sucre sicher und zeigt, dass wir den Auftrag des Präsidenten Evo Morales erfüllen, Wasser in alle Ecken des Landes zu bringen", so die Ministerin Moreira nach der Unterzeichnung. Der Vertrag legt fest, welche Ergebnisse in welchem Zeitraum erzielt werden sollen, welche Regeln für die Beauftragung von Gutachterinnen oder Gutachtern gelten, wie die Finanzierung erfolgt und wie der vorläufige Kostenplan aussieht.

Mit dem Programm "Sucre III" sollen rund 43,2 Millionen Dollar investiert werden, wobei allein 22,1 Millionen Dollar von der KfW in Form von Krediten an die nationale Regierung und an die Regierung des Departamentos Chuquisaca fließen. Weitere elf Millionen Dollar kommen von der japanischen Entwicklungsagentur Jica. Die restlichen 9,9 Millionen Dollar werden von der Kommunalregierung Sucres und dem lokalen Trinkwasserunternehmen Elapas gestellt.

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