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Erstmals Festival mit Filmen aus Ecuador in Deutschland

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Szene aus dem Film "Mejor no hablar de ciertas cosas"
Szene aus dem Film "Mejor no hablar de ciertas cosas"

Berlin. In Berlin wird erstmals ein Festival des ecuadorianischen Films ausgerichtet.

"Zum ersten Mal eröffnet sich ein wichtiger kultureller Raum in der deutschen Hauptstadt, um die ecuadorianische Filmlandschaft vorzustellen", sagte dazu der Botschafter von Ecuador in Berlin, Jorge Jurado. Die Ausstrahlung ecuadorianischer Filme im Kino Arsenal am Berliner Potsdamer Platz zeige, dass sich Ecuador durch seine Filmproduktion zu einer bedeutenden Kulturnation entwickelt hat, heißt es in einer Pressemitteilung der Botschaft.

Das Kino Arsenal, in dem ecuadorianische Filme Ende März über neun Tage hinweg zu sehen sein werden, betonte auf seiner Internetseite, dass die Regierung Ecuadors durch ihre Kulturpolitik eine "neue Filmproduktion" vorantreibe.

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Nach Meinung des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI), das zu den Mitveranstaltern des Festivals gehört, hat "Ecuador seit dem Wahlsieg des Präsidenten Rafael Correa 2006 einen einzigartigen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung erlebt“. Zum ersten Mal erfahre auch die einheimische Kinematografie eine staatliche Förderung. In den Filmen würden unter anderem "Jugendliche gezeigt, die gegen die Schranken einer Klassengesellschaft aufbegehren", so das IAI-Programm weiter.

Der ecuadorianische Filmemacher Javier Andrade wird für eine Gesprächsrunde zu Beginn des Festivals nach Berlin kommen. Nach der Vorführung seines Films "Mejor no hablar de ciertas cosas" (Besser nicht über gewisse Dinge reden), der in Katalonien als bester lateinamerikanischer Film ausgezeichnet wurde, wird er dem Berliner Publikum Rede und Antwort stehen.

Die Daten der einzelnen Vorführungen finden Sie hier.

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