Havanna. Venezolanische Mediziner werden Kuba im Kampf gegen die Ebola-Epidemie unterstützen. Vergangenes Wochenende traf die erste Brigade aus 25 venezolanischen Ärzten in der kubanischen Hauptstadt Havanna ein.
Die venezolanischen Ärzte werden in Kubas Hauptstadt zusammen mit ihren kubanischen Kollegen ausgebildet, um später in von der Epidemie betroffene afrikanische Staaten entsendet zu werden. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen des Staatenbündnisses ALBA, welches vor zehn Jahren auf Initiative von Hugo Chávez und Fidel Castro gegründet wurde.
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"Das wichtigste ist nicht das Materielle, sondern das menschliche Leben", sagte die venezolanische Gesundheitsministerin Nancy Pérez zu der Brigade. Derzeit sind 255 kubanische Ärzte in drei afrikanischen Ländern an der Betreuung von Ebola-Patienten beteiligt.
Man zähle auf die revolutionäre Liebe und auf die Erfahrung der Kubaner beim Kampf gegen die Epidemie. Der Sicherheitsaspekt genieße deshalb höchste Priorität bei den Vorbereitungen der Ärzte, erklärte Venezuelas Gesundheitsministerin.