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Streik von Müllarbeitern in Rio de Janeiro erfolgreich beendet

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Feier des erfolgreichen Streiks in der Innenstadt von Rio
Feier des erfolgreichen Streiks in der Innenstadt von Rio

Rio de Janeiro. Müllarbeiter der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro haben am Samstag ihren Streik beendet, der acht Tage angedauert hatte. Damit reagierten sie auf die erfolgreichen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung, bei denen eine Gehaltserhöhung von 38 Prozent ausgehandelt werden konnte. Nach der getroffenen Vereinbarung wird ihr Lohn von rund 250 auf 340 Euro steigen.

Die Müllarbeiter der städtischen Reinigungsfirma Comlurb waren in den Streik getreten, um für ihre Forderung nach einer besseren Bezahlung Druck zu machen. Laut Medienberichten beteiligten sich rund 70 Prozent der Müllarbeiter an dem Streik. In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Demonstrationen und große Teile der Stadt blieben nach den Karnevalspartys ungereinigt.

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Während Eduardo Paes, Bürgermeister von Rio de Janeiro, den Ausstand noch am Freitag als "Meuterei" von politisch Manipulierten bezeichnete, gab er am Samstag dem Druck der Streikenden nach. Diese traten ohne eine gewerkschaftliche Vertretung in die Verhandlungen ein. Neben der Gehaltserhöhung und einer Anhebung des Essensgeldes erreichte der Arbeitskampf die Rücknahme von zuvor angekündigten Entlassungen von 300 Streikenden. Die Müllarbeiter versprachen unterdessen, die Stadt bis zum Montag komplett gereinigt zu haben, und kehrten noch am Samstag an die  Arbeit zurück.

Die Streikbewegung feiert die Verhandlungen als Sieg: "Wir haben etwas Historisches für die Stadt erreicht. Mit Sicherheit werden sich andere Bewegungen uns zum Vorbild nehmen", so Müllarbeiter Bruno Lima.

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