Nachrichten

US-Regierung erhält direkten Zugriff auf Öl in Venezuela

Zu dem Erdölabkommen mit den USA werden weitere Details bekannt. US-Energieminister Chris Wright in Caracas. Kritik kommt von links und rechts
Caracas. In Venezuela haben sich sowohl das Parlament als auch die Armee hinter das umstrittene Erdölabkommen mit den USA gestellt. Ohne den genauen Vertragstext zu kennen, verabschiedeten die Abgeordneten am Dienstag eine Unterstützungserklärung. Verteidigungsminister Gustavo... weiter

Expräsident von Honduras: Verurteilt, von Trump begnadigt und jetzt Verfahren eingestellt

Juan Orlando Hernández war wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt. Gericht in Tegucigalpa beendete Prozess wenige Tage nach Beginn. Anhänger der linken Libre kündigen Proteste an
Tegucigalpa. Nur wenige Tage nach Prozessbeginn hat ein Gericht in Tegucigalpa das Verfahren gegen den Expräsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, eingestellt. Dies teilte der Sprecher der Justizbehörde, Carlos Silva, am Dienstag mit. Hernández war des Betrugs und der... weiter

Basisgemeinschaften in Venezuela warnen vor US-Militäroperation

Traditionell widerständiger Stadtteil möglicherweise im Visier der USA. Informationen basieren auf "loyalen Kräften" des Chavismus in der Regierung Rodríguez
Caracas. Mehrere Vertreter:innen der Gemeinde "23 de Enero" in Venezuelas Hauptstadt Caracas warnen vor einer möglicherweise bevorstehenden erneuten Militäroperation der USA. Ziel einer solchen Operation sei es, führende Köpfe des traditionell gut organisierten Stadtviertels zu... weiter

Venezuela vor dem "größten Deal der Geschichte" oder Ausverkauf des Landes?

Washington und Caracas vereinbaren ein Erdöl-Abkommen. Private Firmen sollen mindestens 25 Jahre lang Ölfelder betreiben. Rodríguez nennt es historisch, Ex-PDVSA-Chef Ramírez spricht von Plünderung
Caracas/Washington. Das zwischen den USA und Venezuela vereinbarte Erdölabkommen sorgt für Diskussionen. Am Freitag hat US-Präsident Donald Trump "den größten Öldeal der Weltgeschichte" verkündet. In Zusammenarbeit mit der "hochgeschätzten" Interimspräsidentin Delcy Rodríguez... weiter

Ärzt:innen kündigen nach ergebnislosem Streik in Paraguay

Gewerkschaft fordert Gehaltserhöhungen, Festanstellungen, Verbesserung der Versorgung von Kindern. Auch Lehrer:innen drohen mit Streik
Asunción. Nach dem ergebnislosen Ende des fünftägigen Ärztestreiks in Paraguay haben 141 von 164 Spezialist:innen der größten Kinderklinik des Landes ihre Kündigung eingereicht. Die Ärzt:innengewerkschaft Sinamed hatte den Streik im öffentlichen Gesundheitswesen ausgerufen, der von... weiter

Streit in Guatemala um neues Wassergesetz

Initiative soll Wasser als Menschenrecht definieren. 52 Prozent der Bevölkerung nutzen kontaminiertes Wasser. Indigene Organisationen sehen Bevorzugung des Privatsektors. Ministerin zurückgetreten
Guatemala-Stadt. In Guatemala ist ein politischer Konflikt um den Zugang zu Wasser entbrannt. Die sozialdemokratische Regierung von Bernardo Arévalo hatte Anfang August im Kongress die Gesetzesinitiative 6818 eingebracht, besser bekannt als ley de aguas (Wassergesetz). Die... weiter

"Front für Demokratie" will den Pakt der Korrupten in Guatemala stoppen

Keine Einigung im progressiven Lager. Präsident Arévalos sozialdemokratisches Umfeld gespalten
Guatemala-Stadt. Ein Bündnis in Guatemala will bei den Wahlen im Juni 2027 den möglichen Sieg undemokratischer und korrupter Kräfte verhindern. Der Zusammenschluss trägt den vielversprechenden Namen "Pacto Democrático por Guatemala. Unidad Nacional para la Democracia y la... weiter

Peru: Kriminelle Gruppen bedrohen indigene Gemeinden in Amazonasregion

Seit 2012 mehr als 60 Umweltaktivisten ermordet. Hauptgründe sind Drogenhandel und Extraktivismus. Strukturelle Dimension der Gewalt
Yurúa. Die indigene Organisation Regional AIDESEP Ucayali (ORAU) aus der peruanischen Provinz Ucayali hat bekannt gegeben, dass die Einschüchterungen gegen indigene Führer:innen und Menschenrechts­verteidiger:innen in der Grenzregion zu Brasilien zugenommen haben. In einem... weiter