Nachrichten

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Guatemala stellt Terrorverfahren gegen Indigene ein

Der Fall gegen vier indigene Autoritäten wurde am Freitag eingestellt. Auslöser des Verfahrens waren die Proteste von 2023. Grund für Einstellung wohl auch Neubesetzung der Justizorgane
Guatemala-Stadt/Totonicapán/Sololá. Richter Mynor Moto hat am Freitag in Guatemala den international stark beachteten Fall gegen vier indigene Autoritäten eingestellt. Luis Pacheco, Héctor Chaclán, Basilio Puac und Esteban Toc waren wegen "Terrorismus" und Mitgliedschaft in einer "... weiter

Präsident Paz in Bolivien zunehmend isoliert

Regierende Partei in zwei Lager gespalten. Wirtschaftskrise ohne Lösungsansätze. Auch der Fall Cerimedo belastet den Präsidenten
La Paz. Präsident Rodrigo Paz Pereira gerät nach zehn Monaten im Amt zunehmend unter Druck. Grund ist die anhaltende Wirtschaftskrise. Die Führungsspitze seiner christdemokratischen Regierungspartei (PDC) hat ihm die Unterstützung entzogen. Zudem droht das einflussreiche... weiter

Interview zur Protestwache in Berlin: Flagge zeigen für Kuba

Gespräch mit zwei Organisator:innen über die politischen Hintergründe und das Programm der Aktionswoche in Berlin
Berlin. Das Netzwerk Cuba, eine Koordinationsstelle von Kuba-solidarischen Organisationen, Gruppen und Menschen, organisiert gemeinsam mit über 50 Organisationen ab heute eine Protestwache vor der US-Botschaft in Berlin. Während der einwöchigen Aktionswoche prangern die Aktivisten... weiter

Nicaragua gegen Deutschland: Anhörung in Den Haag zu deutscher Unterstützung des Völkermords in Gaza

Managua wirft Berlin Beihilfe zum Völkermord in Gaza vor. Anhörung läuft vor IGH zur Zulässigkeit des Verfahrens
Den Haag. Vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag haben am Montag die Anhörungen im Verfahren Nicaraguas gegen Deutschland wegen dessen Waffenlieferungen an Israel begonnen. Während Deutschland die Klage aus formalen Gründen zurückweist, wirft Nicaragua der... weiter

Kuba präsentiert aktuellen Schadensbericht zur US-Blockade

Rekordschäden durch Verschärfung der Blockade. Rodríguez betont Folgen für die Menschen. Kuba nimmt militärische Drohung weiter ernst
Havanna/Genf. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz den Bericht über die Auswirkungen der US-Blockade gegen Kuba vorgestellt. Der aktuelle Bericht bezieht sich auf den Zeitraum zwischen März 2025 und Februar 2026. Er wird... weiter

Tausende gedenken in Chile der Opfer der Militärdiktatur

Mahnmal für Opfer der Militärdiktatur
Bei dem Marsch in Santiago fordern Organisationen keine Begnadigung für Verurteilte. Redner rufen zu Einheit und weiterem Einsatz für Erinnerung und Rechte auf
Santiago de Chile. Am vergangenen Sonntag hat in der chilenischen Hauptstadt der traditionelle Gedenkmarsch für die Opfer des Militärputsches von 1973 vom Präsidentenpalast in der Innenstadt zum Hauptfriedhof stattgefunden. Die "Mesa de Derechos Humanos por una Vida Digna" und die... weiter

Ultrarechtes Netzwerk Foro Madrid tagt in Chile

Milei schimpft auf "versiffte Linksradikale" und sieht "Werte des Westens" gewahrt. Gegenveranstaltungen und Demonstrationen
Santiago de Chile. Das 2020 als Gegengewicht zum progressiven Foro de São Paulo gegründete Foro Madrid hat am 3. und 4. September in Santiago de Chile getagt. Das von der Vox-nahen Fundación Disenso initiierte Netzwerk will dem "Vormarsch der extremen Linken" und dem Einfluss des... weiter

UN-Experten fordern Stopp von Räumungsbefehlen und Vertreibungen in Honduras

Neue Gesetze bevorzugen die Agrarindustrie. Gewalt gegen Kleinbauern und eine Ernährungskrise werden befürchtet
Tegucigalpa. Experten der Vereinten Nationen (UN) haben sich in zwei Dokumenten an den Staat Honduras gewandt und die aktuelle Politik in Landfragen scharf kritisiert. Im Fokus stehen die Dekrete 107–2026 und 84–2026, die in den vergangenen Monaten in Honduras beschlossen wurden.... weiter